• Funküberwachung PTT

    • 61 Digitalradio Programme auf dem Albishorn empfangen.
    • Radio FM 1 ist auf 106.50 MHz
    • bis Horgen-Erlenbach hörbar. Aug. 12

    • 02.08.2012

      [München] Das Digitalradio-Programm Radio Galaxy ist ab sofort auf DAB+ in Bayern empfangbar. Ein Sendersuchlauf am Radio ist ggf. erforderlich.


    10.Aug.2005

    Landessender Beromünster
    Der Landessender Beromünster (das spätere Schweizer Radio DRS1) wurde am 11. Juni 1931 mit einer Sendeleistung von 60 kW eröffnet. Er stellte am 28. Dezember 2008 seine Sendung zu Gunsten des digitalen Radios ein.
  •  Radio Nordsee Geschichte
  • Der Sender, zunächst von den Schweizer Erfindern der Bandenwerbung in Sportstadien, Norbert A. Gschwend und Cesar W. Lüthy, finanziert, wurde von den beiden Schweizern Erwin Meister und Edwin Bollier gegründet und startete am 23. Januar 1970 mit Testsendungen auf UKW von einem ehemaligen Frachtschiff, der „Silvretta“ (570 BRT), welches auf den Namen „Mebo 2“ (nach den Inhabern Me-ister und Bo-llier) umgetauft wurde. Die ursprünglich vorgesehene „Mebo 1“, ein umgebautes norwegisches Küstenwachschiff (ehem. Bjarkoy), erwies sich für die stürmische Nordsee als zu klein und diente zukünftig als Tender.

    Betrieb in niederländischen Gewässern 

    Am 22. Januar 1970 verließ die „Mebo 2“ den Hafen von Rotterdam und ankerte außerhalb der Dreimeilenzone vor der Küste von Noordwijk. Am 28. Februar 1970 startete mit der Erkennungsmelodie: „Man of Action“ von Les Reed der offizielle Sendebetrieb in Deutsch und Englisch auf MW, 1610 KHz und UKW, 102 MHz. RNI sendete 18 Stunden am Tag aktuelle Pop- und Rockmusik. Dank des starken MW-Senders (105 kW) erreichte man nicht nur die ganzen Niederlande und Belgien, sondern auch weite Teile Nordwestdeutschlands und Südenglands. Innerhalb einer Woche erhielt das Zürcher Hauptquartier ca. 50.000 Briefe von begeisterten Hörern. Ende März 1970 verließ die Mebo 2 die niederländische Küste und ankerte vor der englischen Küste in internationalen Gewässern bei Clacton-on-Sea.

    Wechsel in englische Gewässer

    Im April 1970 begann die Labour-Regierung, die ebenfalls das „Anti-Pirate-Law“ unterzeichnet hatte, die Frequenzen von RNI massiv mit Störsendern zu belegen. RNI unterstützte daraufhin die Konservativen im Wahlkampf. Die Tories gewannen die Wahl, aber die Störsender (Jamming) blieben und hörten erst auf, als die Mebo 2 im Juli 1970 wieder vor der holländischen Küste vor Scheveningen vor Anker ging. Es folgten Brandanschläge durch einen holländischen Nachtklubbesitzer und mehrere Frequenzwechsel aufgrund angeblicher Störmeldungen staatlicher Sender.


  • Einige Daten zu Radio Nordsee International
  • Einige technische Daten zum Radioschiff "Mebo 2": Länge: 60m Breite: 9m Tonnage: 570 BRT Höhe des Antennenmastes: 52m Generatoren: 2 x 250 KW Strüver-Diesel Sendeanlagen: MW-Sender RCA 105 KW Leistung mit vertikaler Marconi-Antenne 2 KW-Sender mit je 10 KW Leistung mit Inverted V - Antennen UKW-Sender R & S mit 1 KW Leistung Die Station verwendete die Adressen: Postbus 117, Hilversum/Holland P.O.Box 113,Zürich/Schweiz Literaturhinweis:Jim Parkes "Encyclopedia of Offshore Radio" Offshore Echo`s magazine, 12/96





  • Rolf Gautschi, Radio City 2003 gestorben

    Rolf Gautschi, Initiant von Radio City International und "D'Stimm vo Züri" ist im November 2003 gestorben. Er war einer der ersten kommerziellen Radiopiraten in Zürich. Ab 1976 sendete er auf Mittelwelle Popmusik und finanzierte sich durch Werbung. Ein Vorreiter von Roger Schawinski, der den Namen Radio City gerne für sein Radioprojekt gehabt hätte. Nachdem die Privatradios ab 1982 offiziell senden durfte, wurde es ruhiger um Radio City.

    Gautschi war aber bis zu seinem Tod im November ein aktiver Radiomacher und betrieb sein Radio City übers Internet. Im Kinofilm "Jolly Roger" kommt "d'Stimm von Züri" zum letzten Mal zu Wort. Gautschi erinnert sich an die Zeit, als Radiomachen noch illegal war, an den ruinösen Kampf gegen die Polizei und die PTT und auch an seine geheimen Störaktionen gegen die drohende Konkurrenz: Radio 24 (Artikel persoenlich.com)

    November 1979 Erste Testsendungen von Radio 24 ab Pizzo Groppera.